Besichtigung der Werksfeuerwehr von Audi

Bei unserer Jugendfeuerwehrübung, am 13. Februar, machten wir uns mit 10 Jugendfeuerwehrmitgliedern und 5 aktiven Feuerwehrkameraden auf den Weg zur Werkfeuerwehr der AUDI AG nach Neckarsulm.
Dort angekommen wurden wir freundlichst vom Schichtführer der Wehr begrüßt. Es folgte ein interessanter Vortrag über die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche der Wehr. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass im Audiwerk ca. 13000 Leute arbeiten und deshalb ein Werkschutz und eine schlagkräftige Feuerwehr unerlässlich sind. Danach wurde uns die hochmoderne Leitstelle erklärt, in der alle sicherheitsrelevanten Informationen des gesamten Werkes, das ca. 2 km lang und 1 km breit ist, zusammenfließen.
Im Anschluss erfolgte eine Führung durch die Feuerwache, bei der uns alle Geräte und Fahrzeuge erklärt wurden. Neben den normalen Ausrüstungsgegenständen, die in den meisten Wehren vorhanden sind, hat die Werkfeuerwehr noch weitere spezielle Geräte, die für sie aufgrund ihres speziellen Aufgabengebietes unerlässlich sind. Hierzu zählt z.B. der Schlauchanhänger mit Schaummittel, an dem gleich vier Schaumrohre vormontiert sind, um so bei einem Ernstfall schnell eingreifen zu können.
Als Abschluss folgte das Highlight unseres Besuchs, mit der Besichtigung des 40 Meter hohen Teleskopmasts der Firma Bronto Skylift. Mit diesem ist jedes Gebäude auf dem Werksgelände im Notfall zu erreichen und Personen in Notlagen können schnell gerettet werden. Es hat uns allen besonders viel Spaß gemacht, damit zu fahren und so einen grandiosen Ausblick über das gesamte Werk und weit darüber hinaus genießen zu können.
Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle nochmals für diesen tollen Abend bei den Kameraden der Werkfeuerwehr bedanken!
Übung „Vermisste Person in Waldstück“ 07.05.2008



Unsere letzte Jugendfeuerwehrübung am Mittwoch, den 07. Mai 2008, führte uns unter dem Einsatzstichwort „Drei vermisste Waldarbeiter in einem Waldstück“ in den Happenbacher Wald.
Dort angekommen begannen die Jugendlichen gleich damit sich in Suchtrupps einzuteilen, um sich darauf mit allen für die Suche der Personen notwendigen Utensilien, wie Handlampen, Funkgeräten, etc. auszurüsten
Dann ging es auf die Suche nach den verletzten Personen. Nachdem die erste gefunden war, wurde schnell klar, dass der verunglückte Waldarbeiter, durch einen umgestürzten Baum schwere Verletzungen davon getragen hatte. Doch auch diese Situation wurde von den Rettern schnell erkannt. So wurde unmittelbar nach Auffinden der Person ein Funkspruch an die Leitstelle durchgegeben. Durch diesen wurden die Hebekissen und eine Krankentrage angefordert. So konnte die Person rasch befreit werden und sicher zu den bereitstehenden Fahrzeugen transportiert werden.
Schon während die Rettung der verunfallten Person durch zwei Trupps erfolgte, setzten die anderen die Suche nach den beiden vermissten Arbeitern fort. Einer von ihnen wurde zum Glück relativ schnell gefunden und konnte ohne Verletzungen zu den Fahrzeugen gebracht werden. Die Rettung der dritten Person stellte sich nun
jedoch wieder als ziemlich knifflig heraus. So mussten sich zwei der Jugendlichen, unter gegenseitiger Absicherung, in einen steilen Graben abseilen, um so zu der verletzten Person zu kommen und sie betreuen zu können.
Als am Ende der Übung, alle zufrieden mit der geglückten Rettung der Arbeiter wieder an den Feuerwehrfahrzeugen waren, wurde sogar noch mit viel Spaß ein neues Jugendfeuerwehrmitglied, mit dem Namen „Karl-Otto“, aufgenommen.
